fbpx

5 unschlagbare Argumente, warum Musik dein bester Trainingspartner ist!

By Eric
Juni 11, 2022
7 min read

Kann Musik dein Training unterstützen? Du hast das sicher auch schon erlebt, dass beim Training die Muskeln schmerzen und du an einen Punkt gekommen bist, an dem du am liebsten sofort damit aufhören möchtest. Dann hörst du plötzlich das Gitarrenriff eines deiner Lieblingssongs und plötzlich kehrt deine Energie zurück und du setzt dein Training mit einem unsichtbaren Turbo fort.

In der Wissenschaft häufen sich inzwischen die Befunde, dass musikalische Unterstützung im Training überaus nützlich sein kann, egal ob es um Ausdauer- oder um Krafttraining geht. In dieser Episode erfährst du fünf unschlagbare Argumente, warum du nicht auf Musik verzichten solltest und wie du sie gezielt für deine Trainingsziele einsetzt.


In dieser Episode erfährst du:

  • Was Musik in Bezug auf deine Trainingsleistung bewirkt.
  • Wie du dich mit Musik auf deine Sporteinheiten vorbereiten kannst.
  • Warum durch Musik körperliche Belastungen weniger anstrengend erscheinen.
  • Dass Musik deine Motivation ankurbelt, sowohl vor als auch im Training.
  • Was Binaurale Beats sind und wie du sie für dich nutzen kannst.
  • Welche 5 Arten von Gehirnwellen wir unterscheiden und welche Wirkungen man ihnen zuschreibt.

Musik wirkt wie legales Doping!

Musik beim Sport wirkst sich nachweislich auf die körperliche Leistungsfähigkeit aus, darüber sind sich Forscher:innen aus aller Welt einig. In einer Studie in der California State University in Fullerton ließen die Forscher eine Gruppe von Läufer:innen einen 5 km Lauf ihren Lieblingssongs im Ohr absolvieren. Die Vergleichsgruppe lief dieselbe Strecke ohne Musik. Im Durchschnitt legten die Läufer:innen, die dabei knackige Beats hörten, die Strecke in 26:45 Minuten zurück. Deutlich schneller als die Vergleichsgruppe, die ohne Musik 27:20 Minuten für dieselbe Strecke benötigte.

In eine anderen Studie liefen ebenfalls zwei Gruppen von Läufer:innen 6 Minuten lang auf einer Outdoor-Strecke, dabei wurde die zurückgelegte Strecke gemessen. Die Gruppe mit Musik im Ohr lief deutlich weiter als die Vergleichsgruppe ohne Musik. Zudem war der Laktatbildung bei den Läufer:innen mit Musik erheblich geringer als in der Vergleichsgruppe. Die Wissenschaftler vermuten, dass dieser Effekt an der entspannenden Wirkung von Musik liegen könnte.


Bessere Vorbereitung im Sport durch Musik!

Wir leben in einer Zeit, in der körperliche Untätigkeit und falsche Ernährung bei vielen Menschen zu einem erhöhten Fettanteil und zu psychischen Störungen führt. Studien zeigen, dass Sport oft die beste Medizin dafür ist. Leider findet gerade die davon betroffene Zielgruppe keinen Spaß am Sport, da kann Musik dabei helfen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Musik bereits vor dem Sport mit positiven Emotionen und Erinnerungen verknüpft ist.

Besonders ruhige Songs helfen dabei, Anspannungen und Nervosität vor Wettkämpfen zu minimieren. So unterstützt Musik mental und physisch die Vorbereitung auf bewegungsintensive Anstrengungen.

Eine Untersuchung im "Journal of Strength and Conditioning Research" unterstreicht diesen Effekt. In der Studie stellten die Forscher:innen fest, dass das Hören von beruhigender Musik den Parasympathikus stimuliert, der das vegetative Nervensystem in Richtung Ruhe und Entspannung programmiert. Die körperliche und mentale Aufmerksamkeit wurden dabei gesteigert, die Athlet:innen empfanden mehr Antrieb und Begeisterung für die kommende sportliche Aktivität.

Hole dir deinen Energiekick mit dem Newsletter für Körper und Geist!

Das E-Book "Lieblingskörper: vital - gutaussehend - fokussiert" bekommst du kostenlos dazu!

Musik senkt das körperliche Belastungsempfinden!

Du kennst diesen Effekt sicher. Wenn du deine Lieblingssongs hörst, fängst dein Körper von selbst an, sich dem Rhythmus anzupassen. Du beginnst mit den Fingern mitzuklopfen oder bewegst deinen Fuß im Takt auf und ab. Das ist ein ganz natürlicher Effekt. Beim Laufen passen wir uns so unterbewusst an den Rhythmus der Musik an.

Eine Studie von der Memorial University of Newfoundland in Kanada zeigt, dass wir mit Musik unseren Rhythmus länger aufrecht erhalten können. Wenn wir beim Laufen müde werden, werden wir langsamer und die Bewegung wird mitunter auch unkoordinierter. Mit Musik im Ohr, behalten wir die Schrittfrequenz aber länger bei und können mit geringerer Anstrengung die Geschwindigkeit länger aufrechterhalten. Die Forscher:innen meinen dazu, dass der externe Fokus dabei von zentraler Bedeutung ist. Sie haben festgestellt, dass der Fokus der Aufmerksamkeit auf die Ereignisse außerhalb des Körpers im Vergleich zum Fokus auf die eigenen Bewegungen, die Leistung steigern lässt. Wenn du dich auf dich selbst konzentrierst, dann werden dir Müdigkeit und Erschöpfung schneller bewusst.

Das ist wahrscheinlich der bedeutsamste Aspekt des Trainings mit Musik. Es ist durch viele Studien belegt, dass Musik die individuelle Anstrengungswahrnehmung wesentlich beeinflussen kann.


Motivationsbooster Musik!

Deine Lieblingssongs unterstützen die Motivation aber nicht nur vor, sondern auch beim Sport selbst. Zur Aktivierung hören viele Sportler schnelle Beats, die positive Emotionen wie Kraft und Stärke vermitteln. Diese Workout-Songs tragen zu einer erhöhten Endorphin-Ausschüttung bei und steigern die Lust auf die körperliche Anstrengung. Die motivationsteigernde Wirkung von Musik wurde schon sehr früh eingesetzt, wenn zum Beispiel Soldaten in den Krieg zogen. Schon 1911 war im Magazin "American Physical Education Review" zu lesen, dass Radrennfahrer um fast 9 Prozent schneller fuhren, wenn sie von einem Militärorchester begleitet wurden.

Verwende diese Effekte für deine Motivation, du profitierst mehrfach davon. Mit Musik wird deine Motivation länger aufrechterhalten, Emotionen wie Müdigkeit und Lustlosigkeit werden dabei verzögert. Gegen Ende deiner Aktivität kannst du mit dem richtigen Song sogar noch einmal richtig Gas geben und das letzte aus dir herausholen. Wenn du mehr Spaß am Sport haben willst, empfehle ich dir diese Podcast Episode: Bewegen wie in der Steinzeit - 7 Lauftipps, die deine Motivation heben!

Binaurale Beats unterstützen deine Regeneration!

Seit längerem wird Musik erfolgreich eingesetzt zur Verbesserung der Schlafqualität, zur Beruhigung der Nerven vor einer Operation oder sogar zur Beschleunigung von Heilungsprozessen. Da liegt es auf der Hand, dass Musik auch bei der Regeneration nach einer intensiven Belastung beruhigend wirkt. Was Forscher:innen immer wieder feststellen ist, dass Musik stärker die subjektiv psychologischen Messgrößen beeinflusst als die objektiv messbaren. Gerade die Entspannungsfähigkeit bei bei der passiven Regeneration profitiert von angenehmer Musik. Tipps für eine bessere Regeneration findest du hier: 10 effektive Wege zu einer nachhaltigen Regeneration!

Eine besonders spezielle Wirkung haben Binaurale Beats. Die beeinflussen unser Gehirn, indem sie leicht unterschiedliche Klangfrequenzen ans linke und rechte Ohr schicken. Dadurch beeinflussen Binaurale Beats unsere Gehirnwellen. Ein sehr geringer Frequenzunterschied kann dabei Wellen mit niedriger Frequenz triggern, was eine entspannende Wirkung haben soll. Ein etwas größerer Unterschied soll das Gehirn hingegen zu mehr Produktivität und Kreativität anregen. Wichtig dabei: Das Ganze funktioniert nur mit Kopfhörern!

Gehirnwellen

Es gibt 5 verschiedene Arten von Gehirnwellen, denen man unterschiedliche Wirkungen auf uns zuschreibt und für die man verschiedene Beats auswählen kann. Hier eine Übersicht:

  1. Deltawellen (0,1 - 4 Hertz): tieferer Schlaf, reduziertes Angstgefühl
  2. Thetawellen (4 bis 8 Hertz): tieferer Schlaf, schmerzreduzierend, entspannungsfördernd
  3. Alphawellen (8 bis 13 Hertz): weniger Stress, positives Denken
  4. Betawellen (13-30 Hertz): erhöhte Aufmerksamkeit und Konzentration
  5. Gammawellen (über 30 Hertz): maximale Wachsamkeit

Hole dir Inspiration für dein bewegtes Leben.

Das Buchungsfenster hat wieder geöffnet!

Jetzt mit 20% Sommerbonus für kurze Zeit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.